Für Selbstständige

Brauche ich als Selbstständiger überhaupt eine eigene Website?

Social Media reicht doch, oder? Die ehrliche Antwort hängt davon ab, woher Ihre Kunden kommen und wo Sie in fünf Jahren stehen wollen.

Die Frage höre ich oft von Solos die in Empfehlungs-Loops feststecken. “Meine Kunden kommen über Mundpropaganda, ich brauche keine Website.” Das ist manchmal richtig, manchmal eine teure Selbsttäuschung. Hier ist mein Filter.

Wann Sie keine Website brauchen

Wenn alle drei Punkte zutreffen, können Sie sich die Investition sparen:

  1. Sie sind komplett ausgelastet, ohne Wachstumsabsicht. Ihre Kunden empfehlen Sie genug, Sie arbeiten auf Wunschpegel, Sie wollen nicht mehr Volumen. Eine Site ist dann Luxus, kein Werkzeug.
  2. Ihre Zielgruppe sucht nicht online. Manche Branchen funktionieren komplett offline und über Empfehlungs-Netzwerke. Hochpreisige Berater im B2B, manche Handwerker mit dichtem regionalen Netz.
  3. Sie planen kein Skalieren. Sie wollen nicht in fünf Jahren plötzlich Anfragen aus anderen Städten, oder ein Team aufbauen, oder ein digitales Produkt anbieten.

Wenn alle drei zutreffen, ist die Antwort: nein, keine Site nötig. Investieren Sie lieber in Networking-Events oder Empfehlungs-Programme.

Wann Sie eine Website brauchen

Sobald einer dieser Punkte nicht zutrifft, brauchen Sie eine Site. Hier sind die häufigsten Auslöser:

Sie wollen wachsen. Empfehlungs-Loops sind super solang sie laufen, aber sie skalieren schlecht. Wenn Sie bewusst mehr Kunden wollen, brauchen Sie einen 24/7-Vertreter der für Sie arbeitet. Das ist Ihre Site.

Empfehlungs-Empfänger googeln Sie. Auch wenn jemand Sie empfiehlt, der Kunde googelt Ihren Namen vor dem Erstgespräch. Was findet er? Wenn nichts, oder ein veraltetes Xing-Profil, haben Sie einen Vertrauensanker verloren bevor das Gespräch begonnen hat.

Sie wollen sich von der Konkurrenz absetzen. Im DACH-Raum haben über 70 Prozent der Solos entweder gar keine Site oder eine Baukasten-Site die wie alle anderen aussieht. Eine eigene, gut gemachte Site setzt Sie in eine andere Liga.

Social Media reicht nicht. Instagram, LinkedIn und Co. sind Kanäle, keine Visitenkarte. Sie können einen ersten Eindruck vermitteln, aber sie sind keine Anlaufstelle wo Kunden alles über Sie erfahren können. Das ist Ihre Site.

Was Social Media nicht ersetzt

Drei Dinge die nur eine eigene Site liefert:

Eigene Domain. Wenn jemand Sie googelt, ist Ihre eigene Domain auf Platz eins Vertrauen pur. Ein LinkedIn-Profil dort ist neutral, ein Wix-Hobby-Auftritt schadet sogar.

Volle Kontrolle über die Botschaft. Auf Instagram zeigen Sie Schnipsel, gefiltert durch Algorithmus. Auf Ihrer Site sagen Sie in Ihrer Reihenfolge was Sie wollen, ohne dass eine Plattform Ihnen reinredet.

Mündig gegenüber Plattform-Drama. Was passiert mit Ihrem Business wenn Instagram Ihren Account sperrt, oder Facebook plötzlich seine Reichweite verändert? Wenn Ihre Existenz an einer Plattform hängt, haben Sie kein Business, Sie haben einen Mietvertrag.

Was eine “ausreichende” Solo-Site enthält

Wenn Sie sich für eine Site entscheiden, brauchen Sie nicht viel. Eine ordentliche Single-Page reicht:

  • Hero mit klarer Aussage was Sie machen und für wen
  • Über mich mit Foto, persönlicher Geschichte, Werte und Ansatz
  • Leistungen mit konkretem Was und Preis-Indikation falls möglich
  • Beweise wie Stimmen, Cases, oder simple Vorher-Nachher-Beispiele
  • Buchung über Calendly oder Cal.com integriert, oder ehrliches Kontaktformular
  • Kontakt mit echter Email (kein Formular-only) und Impressum

Mehr brauchen Sie selten. Mehr lenkt nur ab.

Mein Standard für Solo-Sites

Eine Landingpage mit dieser Struktur kostet bei mir 749 € einmalig. Dazu kommen etwa 5 bis 15 € im Monat für Hosting und Domain, direkt an den Anbieter. Optional Wartung 49 € pro Monat falls Sie sich nicht um Updates kümmern wollen.

Vor Vertragsabschluss bekommen Sie einen 48-Stunden-Prototyp den Sie sich anschauen können. Wenn er nicht passt, gehen wir auseinander, ohne Kosten für Sie.

Wenn Sie sich unsicher sind ob Sie eine Site brauchen, schreiben Sie mir kurz was Sie machen. Ich sage Ihnen ehrlich ob es sich lohnt, auch wenn die Antwort manchmal “nein” ist.

KURZ SPRECHEN

Frage offen?

15 Minuten reichen meistens für eine ehrliche Einschätzung.

- IN PARTNERSCHAFT MIT